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Psychologische Tricks: Wie viel NLP steckt in deiner Kleidung?

NLP in der Kleidung

Deine Kleidung sagt mehr über dich aus, als du vielleicht denkst!

Hast du dich jemals gefragt, warum du dich in einem bestimmten Outfit fühlst, als könntest du Bäume ausreißen, während du in einem anderen kaum das Haus verlassen möchtest?

Oder warum bestimmte Farben dir ein Gefühl von Stärke geben, während andere dich gefühlt unsichtbar machen?

Und vielleicht fragst du dich jetzt auch, was Kleidung mit NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und Psychologie zu tun hat. 

Nun, die Antwort liegt nicht nur in den Spiegeln unserer Umkleidekabinen – sondern vor allem in den tiefen, oft unerforschten Gewässern unseres Unterbewusstseins. 

Kleidung ist mehr als nur ein Wärmeschutz – sie ist ein Werkzeug der nonverbalen Kommunikation, ein Spiegelbild unserer innersten Gedanken und Gefühle. Dein Gewand kann durch NLP-Prinzipien deine Emotionen und Selbstwahrnehmung beeinflussen. 

In der Welt des NLP beschäftigen wir uns intensiv mit der Psychologie hinter unseren alltäglichen Entscheidungen – und die Auswahl unserer Kleidung ist da keine Ausnahme.

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Wenn du darüber Bescheid weißt, kannst du diese Wirkung bewusst einsetzen.

Bist du bereit, mehr darüber zu lernen, wie viel NLP tatsächlich in deiner Kleidung steckt? Dann lies jetzt bis zum Ende!

Kleidung als Stimmungszauber: Mit deinem Outfit wählst du deine Ausstrahlung

Morgens vor deinem Kleiderschrank wählst du nicht nur dein Outfit für den Tag, sondern entscheidest dich bewusst für deine Stimmung und Ausstrahlung. Diese Entscheidung hat die Kraft, deinen gesamten Tag zu formen.

Denn jedes Kleidungsstück trägt eine eigene Energie, eine Botschaft, die nicht nur nach außen, sondern auch an uns selbst gerichtet ist.

Wenn du Kleidung trägst, die du gerne magst, die deine besten Eigenschaften betont und dir ein Gefühl von Komfort und Selbstsicherheit gibt, sendest du damit ein starkes Signal an dein Gehirn – ähnlich wie bei der  Ausführung einer Power Pose. Dieses Signal kann deine innere Einstellung und damit deine Ausstrahlung nachhaltig verändern.

Die Farbe, die Passform, das Material – jedes Detail deiner Kleidung kommuniziert mit deinem Unterbewusstsein und kann als Anker dienen, der bestimmte emotionale Zustände hervorruft.

Ein leuchtend rotes Kleid oder ein gut sitzender Anzug können dir Mut und Energie schenken, während ein weiches, bequemes Sweatshirt dir Geborgenheit und Ruhe vermittelt. 

Praktische Tipps für eine stimmungshebende Garderobe

  • Wähle bewusst: Beginne deinen Tag mit der Frage: „Wie möchte ich mich heute fühlen?“ Wähle Kleidung, die diese gewünschte Stimmung widerspiegelt. Ein helles, farbenfrohes Outfit kann beispielsweise einen energetischen und optimistischen Start in den Tag fördern.
  • Kleidung als Kraftquelle: Nutze eng anliegende Kleidungsstücke, um Stärke und Selbstsicherheit zu signalisieren. Die körpernahe Passform kann ein Gefühl der Zusammengehörigkeit erzeugen, das dich buchstäblich „zusammenhält“ und dir hilft, selbstbewusster aufzutreten.
  • Offenheit durch Lockerheit: Umgekehrt kann locker sitzende Kleidung ein Gefühl der Offenheit und Zugänglichkeit vermitteln. Wenn du einen Tag vor dir hast, an dem du dich kreativ entfalten oder besonders zugänglich sein möchtest, wähle bewusst weichere, fließendere Stoffe.
  • Kleidung als tägliches Ritual: Mach die Auswahl deiner Kleidung zu einem bewussten Ritual. Greif zu der Farbe, die deine heutige Stimmung unterstützt, wähle den Stoff, den du heute besonders angenehm findest. 

Wie kann Kleidung deine Tagesziele unterstützen?

Die bewusste Wahl deiner Garderobe sendet sofortige Signale an dein Gehirn. Somit kannst du deine Stimmung gezielt beeinflussen und steuern, welche Ausstrahlung du in die Welt trägst.

Mit Kleidung kannst du nicht nur dich selbst beeinflussen, sondern auch ohne Worte nach außen kommunizieren (VAKOG). Der Stil, das Material und sogar die Passform der Kleidung, die wir wählen, senden klare Botschaften an die Menschen um uns herum.

Das ist die stille Sprache der Kleidung!

Nonverbale Botschaften durch Stil und Material

  • Kleidung als Ausdruck von Professionalität und Zugehörigkeit: Die Art, wie du dich für die Arbeit kleidest, signalisiert nicht nur deinen professionellen Status, sondern auch, zu welcher Gruppe oder Kultur du gehören möchtest

In High-School-Filmen kann man immer gut beobachten, wie unterschiedliche Gruppen ähnlich gekleidet sind, um sich so als Gruppe zu identifizieren.

Auf der Arbeit kann ein klassischer Anzug Kompetenz und Seriosität vermitteln, während kreative Berufe oft durch individuellere und unkonventionelle Kleidung gekennzeichnet sind.

  • Materialwahl und Passform: Die Auswahl des Stoffes und die Art, wie unsere Kleidung sitzt, kommunizieren subtil unsere Werte und unser Selbstverständnis.

Im Großen und Ganzen gilt: Hochwertige Materialien und maßgeschneiderte Stücke strahlen Selbstbewusstsein und Wertschätzung für Qualität aus.

Gleichzeitig kann die Entscheidung zwischen enger und lockerer Passform Einblicke in unsere Persönlichkeit geben: Straffe Kleidung wird oft mit Stärke und Entschlossenheit assoziiert, während lockere Schnitte Offenheit und Zugänglichkeit suggerieren können.

Kleidung als Schutzpanzer

  • Zugeknöpfte und hochgeschlossene Kleidung: Manchmal dient Kleidung auch als eine Art Panzer gegen die Außenwelt. Rollkragenpullover oder zugeknöpfte Blusen können unbewusst als Schutzmechanismus eingesetzt werden, der eine Barriere zwischen uns und anderen Menschen bildet.

Vielleicht hast du selbst schon einmal bemerkt, dass du lieber einen dicken Hoodie anziehst, wenn du eher in dich gekehrt bist und den Minirock oder das bunt gemusterte Hemd dann, wenn es für dich kein Problem ist, aufzufallen.

Achte doch einmal auf die Kleidung von Politiker:innen: Wie viel zeigen sie von sich? Ihre Arme durch aufgestrickte Ärmel? Ist ihr Hals sichtbar oder tragen sie eine Krawatte/ein Tuch? Ein Gillet über dem Hemd? Darüber vielleicht noch ein zugeknöpftes Sakko? 

→ Diese Hinweise können Informationen über die Nahbarkeit der Person geben, müssen aber nicht.

Wenn du lernst, die stille Sprache der Kleidung zu beherrschen, kannst du so ganz einfach deine sozialen Interaktionen verbessern und ein kohärentes Bild deines Selbst präsentieren, das mit deinen inneren Werten und Zielen übereinstimmt.

Farbpsychologie trifft NLP: Die Macht der Farben in deiner Garderobe

Was macht unser Gehirn, wenn wir bestimmte Farben sehen? – Genau diese Frage stellen wir uns in der Psychologie hinter NLP.

Jede Farbe ruft bestimmte Assoziationen und Emotionen hervor. Sie sendet subtile Signale aus, die von unserem Gegenüber aufgenommen und interpretiert werden, oft ohne dass sie sich dessen vollständig bewusst sind. 

Durch das Setzen von Ankerpunkten können bestimmte Farben mit positiven emotionalen Zuständen verknüpft werden. Dies bedeutet, dass das Tragen eines spezifisch farbigen Kleidungsstücks dich daran erinnern und dabei unterstützen kann, in diesen Zustand zu gelangen.

Du kannst aber auch deine Wohnung nach Farbpsychologie einrichten oder in deinem Coaching-Raum mit bestimmten Akzenten arbeiten. Erfahre mehr zu einem ansprechenden Coaching-Raum in diesem Leitfaden zum Coaching-Erstgespräch.

Farbtheorie erklärt

Blau kann beispielsweise Gefühle von Ruhe und Vertrauen hervorrufen und fördert die Kommunikation. Es ist ideal für Meetings oder Präsentationen, bei denen Klarheit und Vertrauen gefragt sind.

Ein rotes Kleidungsstück kann unser Selbstbewusstsein stärken und uns in Situationen, in denen wir uns durchsetzen möchten, einen zusätzlichen Schub geben. Es signalisiert Energie, Leidenschaft, aber auch Aggression.

Gelb wird oft mit Optimismus und Kreativität in Verbindung gebracht. Es ist eine Farbe, die Aufmerksamkeit erregt und für Situationen geeignet ist, in denen man positiv auffallen möchte.Achtung: In übermäßiger Verwendung kann Gelb auch Überforderung auslösen.

Grün symbolisiert Harmonie und Erneuerung und kann helfen, Stress abzubauen und ein Gefühl von Ausgeglichenheit zu fördern. Es wirkt außerdem beruhigend auf andere.

Schwarz steht für Eleganz, Kraft und Geheimnis. Schwarz vermittelt Autorität und Professionalität und kann schlanker wirken lassen. Es ist vielseitig einsetzbar, von formellen Anlässen bis hin zu Auftritten in der Geschäftswelt, bei denen man besonders respektiert werden möchte.

Weiße Kleidung symbolisiert Reinheit, Sauberkeit und Neuanfang. Weiß kann Licht und Offenheit in ein Outfit bringen und steht für Klarheit und Einfachheit, kann aber auch gut als Kontrastfarbe eingesetzt werden.

Bedenke hierbei, dass der Farbton auch eine Auswirkung hat. Pastelltöne wirken beispielsweise ganz anders als kräftige Schattierungen.

Kleidung bewusst als Anker nutzen

Du kannst Kleidung auch als Anker sehen: Hast du schon einmal von der italienischen Tradition gehört, zu Silvester rote Unterwäsche zu tragen, weil sie Glück bringen soll?

Im Krieg zeigt die weiße Fahne den (Wunsch nach) Frieden an. Bei einem Begräbnis wird in der Regel schwarz getragen, um Trauer und Verlust auszudrücken und zu Fasching kleiden sich nie Narren besonders bunt, um aufzufallen und “Narrenfreiheit” auszudrücken.

Stoffe in bestimmten Farben haben also bestimmte Bedeutungen, die allen Menschen (in einer Kultur) bewusst sind –also ein klassischer Anker.

Kleidung ist daher immer mit einem gewissen Selbst-Ausdruck verbunden. Denn bewusst oder unbewusst gewählt – Kleidung macht etwas mit dir und deinem Gegenüber.

Dein Gewand dient als Spiegel deines inneren Selbst, als Ausdruck deiner Persönlichkeit und als kraftvolles Werkzeug, um deinen sozialen Status und deine Rollen in verschiedenen Kontexten zu kommunizieren. 

Das Schöne an der Verwendung von Kleidung als Anker ist, dass sie dir erlaubt, deine persönlichen Erfolgssymbole direkt auf deiner Haut zu tragen. Diese Form der Selbstbestärkung ist besonders wirkungsvoll, weil sie sowohl das visuelle als auch das kinästhetische Sinnessystem anspricht – du siehst und fühlst deine Anker.

Möchtest du jetzt mehr über Anker oder über den Einsatz von NLP und seiner Psychologie im Alltag wissen, dann empfehle ich dir unsere Ausbildung zum NLP Coach. Dort wirst du mit den wichtigsten NLP Tools vertraut.

Du erfährst auch, wie du andere darin unterstützt, diese Tools zu verwenden, um im Leben wirklich weiterzukommen und die eigenen Hürden aufzulösen.

Bis bald in der Ausbildung. Ich freue mich, dir mehr über dieses faszinierende Thema zu erzählen!

Alles Liebe

Mario

myNLP Team

Die Redaktion von myNLP besteht ausschließlich aus NLP LehrtrainerInnen, ausgebildet von Dr. John Grinder (ITANLP), die wertvolle Inhalte auf dem Blog von myNLP veröffentlichen. Zu den Redakteuren zählen auch die beiden Gründer von myNLP, Mario Grabner und Patrik Shnawa.
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