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Manipulation! Wie du täglich manipuliert wirst, ohne es zu merken

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Ob in den Medien, in der Politik oder auch im eigenen Freundeskreis – Manipulation begegnet uns so gut wie überall. Diese Wahrheit löst wahrscheinlich erst mal kein gutes Gefühl bei dir aus. Du kannst allerdings beruhigt sein, es ist nicht so schlimm, wie es sich anhört, und du hast die Macht, etwas dagegen zu unternehmen. Wir räumen mit dem gängigen Vorurteil auf, dass Manipulation per se schlecht ist und geben dir Tipps, um dich etwas freier davon zu machen.

Was ist Manipulation?

Klären wir zunächst die Begrifflichkeiten. Das Wort Manipulation setzt sich zusammen aus dem Lateinischen „manus“ (Hand) und „plere“ (füllen, bewegen). Im eigentlichen Sinne bedeutet Manipulation daher so viel wie „etwas in der Hand haben“ oder „Handhabe über etwas haben“.

Das klingt nun schon gar nicht mehr so dramatisch, oder? Möchte nicht jeder die Handhabe über etwas besitzen? Ja, tatsächlich ist Manipulation per se völlig neutral zu verstehen und nicht automatisch negativ. Nur, weil dich jemand manipuliert, möchte derjenige nicht automatisch, dass du in dein Unglück rennst. Jeder Mensch möchte doch, dass die Dinge so laufen, wie er oder sie das möchte. Komplett natürlich!

Von wem werden wir manipuliert?

Wenn die meisten Menschen an Manipulation denken, haben sie in erster Linie Angst vor einer „fremden Instanz auf der Straße“, die sie manipuliert. Ob das nun die Werbung ist, oder ein Politiker, der geschickt die Fäden zieht, ist egal – diese Angst ist zwar sehr häufig, jedoch eher unbegründet.

Meistens kommt die stärkste Manipulation nämlich von den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das können, je nach Umfeld, Familienmitglieder, Freunde, Partner oder auch Autoritätspersonen sein, zu denen wir aufsehen. Tony Robbins sagt nicht ohne Grund: „Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich am meisten umgibst.“ Also wähle diese fünf Menschen, die du an dich heranlässt, weise. Du könntest werden wie sie.

Dass die Menschen, die uns nahe stehen, einen so großen Einfluss auf uns ausüben können, ist nur logisch. Das Sympathieprinzip von Robert Cialdini besagt, dass wir eher sympathischen Menschen folgen als denen, die wir unsympathisch finden. Klingt intuitiv, oder? Besonders sympathisch finden wir übrigens meistens die Personen, die uns ähnlich sind, aber auch solche, die wir körperlich attraktiv finden.

Was können wir gegen Manipulation tun?

Eine Art „Manipulationsschild“ gibt es leider nicht. Die meisten Menschen, die dich manipulieren, tun das auch nicht mal bewusst, es liegt einfach in der menschlichen Natur. Das heißt natürlich nicht, dass du dich nicht dagegen wehren kannst.

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Wenn du dich verändern willst und beispielsweise eine neue berufliche Richtung (etwa von der Festanstellung in die Selbständigkeit oder umgekehrt) einschlagen möchtest, und dich mit diesem Wunsch an dein gewohntes Umfeld wendest, wird es dich mit den Glaubenssätzen füllen, die du selbst schon verinnerlicht hast – schließlich bist du deinen Liebsten zwangsläufig recht ähnlich.

Wenn du dich selbständig machen möchtest und in deinem Umfeld nur Festangestellte hast, wird die Reaktion wahrscheinlich weniger positiv ausfallen – du wirst mit Zweifeln konfrontiert, ob du deine Sicherheit wirklich aufgeben möchtest. Fragst du hingegen andere bereits Selbständige, werden sie dir wahrscheinlich eine gute Hilfestellung geben und dich ermutigen – umgekehrt werden sie sich wahrscheinlich an die Stirn tippen, wenn du ihnen offenbarst, dass du wieder in eine Festanstellung zurück willst.

Du siehst, es ist nicht entscheidend, ob du dich manipulieren lässt, sondern von wem. Wende dich mit deinen Wünschen und Vorhaben vor allem an Menschen, die schon dort sind, wo du hin möchtest. Diese sind die besseren Wegweiser.

Übung zur Manipulation

Im oberen Absatz hast du viel zum Thema Glaubenssätze gelesen. Nun bist du an der Reihe, dich selbst zu reflektieren. Schnapp dir ein Blatt Papier oder dein Smartphone und schreib dir Glaubenssätze auf, die dich aktuell limitieren. Das können Glaubenssätze sein wie „Ich kann XY nicht“, „Ich bin nicht gut genug“, „Ich bin es nicht wert, mein Ziel zu erreichen“ oder ähnliches.

Sobald du deine Glaubenssätze identifiziert hast, wirf einen Blick auf dein näheres Umfeld oder Menschen, die deine Vergangenheit geprägt haben: Von wem hast du diese Glaubenssätze bekommen? Mach dich auf spannende Ergebnisse gefasst!

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Niels Cimpa

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