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Warum du deine Vorsätze im neuen Jahr nicht erreichst

Ziele erreichen

Du kennst dieses Thema ganz sicher: Warum sind eigentlich deine Vorsätze fürs neue Jahr meistens schon im Februar wieder Geschichte?

Jedes Jahr setzen Millionen von Menschen weltweit Neujahrsvorsätze, doch ein großer Teil dieser Vorsätze scheitert bereits in den ersten Wochen.

Aber warum ist das so? Warum scheitern so viele von uns bei diesen Vorsätzen, obwohl wir sie mit bester Absicht setzen? Die Antwort könnte dich überraschen – und sie ist der Schlüssel, um dieses Jahr anders zu machen.

In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Vorsätze für das neue Jahr so gestaltest, dass du sie nicht nur erreichst, sondern auch Spaß dabei hast.

Die Falle starrer Zielsetzung

Das Problem bei vielen Neujahrsvorsätzen ist, dass sie zu starr formuliert sind: Stell dir vor, du nimmst dir vor, jeden Tag 10 Minuten zu laufen. Klingt machbar, oder?

Aber was passiert, wenn das Wetter schlecht ist, du spät von der Arbeit kommst, krank bist oder einfach mal keine Lust hast?

Richtig, es wird viel schwieriger bis unmöglich, deinen Plan noch durchzuführen. Und was passiert dann? 

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Wir setzen uns unter Druck, werden wütend auf uns selbst und sind enttäuscht, weil wir das Ziel nicht erreicht haben. Oft geben wir dann auf.

Das Problem bei vielen Vorsätzen fürs neue Jahr ist, dass sie zu starr formuliert sind. Wir setzen uns spezifische, unveränderliche Ziele und vergessen dabei, dass das Leben voller Überraschungen steckt.

Ich weiß, man liest ganz oft davon, sich Ziele so konkret wie möglich zu stecken. Und das kann auch helfen. Der Schlüssel dabei ist allerdings – wie bei allem – Balance. 

Wenn die Zielerreichung zum Zwang wird, macht es keinen Spaß mehr. Und das ist das Wichtigste: Dass du Spaß daran hast, deine Ziele zu erreichen!

Statt dich an zu enge Vorgaben zu klammern, versuche es daher einmal mit flexibleren Zielen. „Mehr Sport machen“ zum Beispiel erlaubt dir, auch mal Rad zu fahren, zu schwimmen oder Yoga zu machen, je nachdem, auf was du Lust hast.

Diese Art der Zielsetzung passt sich deinem Leben an, nicht umgekehrt. Psycholog:innen bestätigen, dass flexible Ziele realistischer und daher eher erreichbar sind.

Neujahrsvorsätze neu gedacht: Wie NLP deine Ziele flexibler macht

Du merkst also: Flexibilität bei der Zielsetzung erhöht langfristig die Wahrscheinlichkeit, dass du das Ziel wirklich erreichst.

Ich habe aber noch ein besonderes Werkzeug dabei, das mich bei meiner persönlichen Zielerreichung maßgeblich unterstützt: das Neurolinguistische Programmieren (NLP).

NLP zeigt dir, wie du deine Gedanken und Sprache so gestaltest, dass sie deine Ziele unterstützen, anstatt sie zu behindern.

Stell dir NLP wie einen mentalen Werkzeugkasten vor. Es geht darum, wie du zu dir selbst sprichst. Anstatt zu sagen: „Ich muss jeden Tag laufen“, probiere es mit: „Ich finde täglich Möglichkeiten, aktiv zu sein“. Dieser kleine Sprachwechsel öffnet die Tür für Flexibilität und Kreativität in deinen Aktivitäten.

NLP geht aber noch weiter. Es hilft dir auch dabei, deine Ziele so zu formulieren, dass sie motivierend und anregend sind.

Anstatt dich auf das zu konzentrieren, was du nicht willst (z.B. „nicht faul sein“), fokussiere dich auf das, was du erreichen möchtest (z.B. „mehr Energie durch regelmäßige Bewegung“).

Dieser positive Ansatz ist wesentlich wirkungsvoller und macht es wahrscheinlicher, dass du deine Vorsätze für das neue Jahr tatsächlich umsetzt.

Du willst tiefer in das Thema NLP eintauchen? Dann empfehle ich dir diesen Blogartikel: Was ist NLP? Methoden und Facts.

Flexibilität in Zielen: Der Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg

Flexibilität in deinen Vorsätzen ist nicht nur eine Frage der Formulierung, sondern auch der Herangehensweise. Es geht darum, offen für Veränderungen und Anpassungen zu sein. 

Dein Leben ist dynamisch – deine Ziele sollten es auch sein.

Statt starr an einem spezifischen Ziel festzuhalten, erlaube dir, deine Pläne zu ändern, wenn sich Umstände wandeln. Vielleicht hast du dir vorgenommen, mehr zu reisen, aber dann kommen unerwartete Verpflichtungen dazwischen.

Anstatt dich deswegen schlecht zu fühlen, passe dein Ziel an. Vielleicht bedeutet „mehr reisen“ in diesem Jahr, die eigene Region zu erkunden, statt in die Ferne zu reisen.

Denke auch daran, dir Zwischenziele zu setzen und so die kleinen Erfolge zu feiern. Jeder Schritt, den du in Richtung deines Ziels machst, ist ein Erfolg, auch wenn er nicht genau dem ursprünglichen Plan entspricht.

Diese positive Verstärkung hilft dir, motiviert zu bleiben und deine Ziele lebendig und erreichbar zu halten.

Denn Ziele sind nicht in Stein gemeißelt. Sie sind ausgezeichnet dafür geeignet, deinen Weg zu lenken, aber sie sollen sich auch mit dir weiterentwickeln können.

Wenn du diese Flexibilität zulässt, wirst du feststellen, dass du nicht nur deine Vorsätze für das neue Jahr häufiger erreichst, sondern dass der Weg dorthin auch viel angenehmer wird.

Visuelle Ziele, reale Erfolge: Vision Boards und angepasste Zielsetzung

Mir ist es wichtig, dass unsere Blogartikel immer auch direkt anwendbare Elemente enthalten. Daher möchte ich dir jetzt ein paar Ideen geben, wie du mehr Flexibilität in deine Ziele bringst:

Ein großartiges Tool hierfür ist das Vision Board. Ein Vision Board ist eine visuelle Darstellung deiner Ziele und Träume. Es dient als tägliche Erinnerung und Inspirationsquelle.

Beginne damit, eine Collage aus Bildern, Zitaten und allem, was dich motiviert, zu erstellen. Ich denke hier beispielsweise an ein Bild von einem Ort, an den du reisen möchtest, oder ein Zitat, das dich motiviert, gesünder zu leben.

Um dein Vision Board flexibel zu halten, kannst du die Bilder mit Pin-Nadeln oder Patafix fixieren. So kannst du sie jederzeit ändern, wenn sich deine Ziele weiterentwickeln. 

Bedenke hierbei auch, dass du regelmäßig überprüfen solltest, ob die Ziele auf deinem Vision Board noch aktuell sind und zu deinem Leben passen.

Jedes Bild steht für ein Ziel und du weißt am besten, was damit gemeint ist. Ganz im Sinne von NLP ist es hier wichtig, deine Ziele konkret, aber anpassungsfähig zu formulieren.

Statt „Ich werde jeden Tag joggen“, probiere „Ich werde regelmäßig sportliche Aktivitäten machen, um fitter zu werden“.

Wie im Beispiel vom Anfang ist diese Formulierung mehr eine Einladung und öffnet Raum für unterschiedliche Wege zu deinem Ziel. Statt Unzufriedenheit, wenn du einmal nicht joggen warst, legst du so deinen Fokus auf die kleinen Erfolge. 

Vielleicht möchtest du diese Woche bouldern ausprobieren, in der nächsten Luftakrobatik und in der dritten Woche gehst du einfach eine große Runde spazieren.

Vergiss nicht: Ziele erreichen soll Spaß machen. So bleibst du motiviert und am Ball, selbst wenn das Leben unerwartete Wendungen nimmt.

Das SCORE-Modell: Deine Roadmap zu erfolgreichen Vorsätzen

Ein weiteres Tool, das dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, ist das SCORE-Modell. Entwickelt von Robert Dilts bietet es eine strukturierte Methode, um deine Neujahrsvorsätze effektiv zu organisieren und zu erreichen.

Außerdem besteht es aus mehreren Komponenten, was dazu führt, dass du längere Zeit mit der Definition deines Ziels verbringst. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es auch wirklich das ist, was du willst. 

SCORE steht für Symptom, Cause (Ursache), Outcome (Ziel), Resource (Ressourcen) und Effect (Wirkung).

So kannst du dieses Modell für deine Vorsätze nutzen:

Symptom

Beginne damit, den aktuellen IST-Zustand zu beschreiben. Wo stehst du heute bezüglich deines Vorsatzes? Dies hilft dir, ein klares Bild deiner aktuellen Situation zu bekommen.

  • Aktuell: Du gehst selten joggen und fühlst dich oft energielos.
  • Beispiel: “Ich mache derzeit nur einmal pro Woche für etwa 20 Minuten Sport, was oft zu Müdigkeit und einem Gefühl der Unzufriedenheit mit meiner Fitness führt.”

Cause (Ursache)

Überlege, warum du dein Ziel bisher vielleicht nicht erreicht hast. Welche Ereignisse oder Umstände haben dazu beigetragen? Dieser Schritt hilft dir, die Vergangenheit zu verstehen und daraus zu lernen.

  • Mögliche Ursachen: Zeitmangel, fehlende Motivation, unklare Fitnessziele.
  • Beispiel: “Ich habe mein Ziel, regelmäßig Sport zu treiben, bisher nicht erreicht, weil ich nach der Arbeit oft müde bin und mir etwas fehlt, was mich motivieren würde.”

Outcome (Ziel)

Definiere klar, was du erreichen möchtest. Dieser Teil ist entscheidend. Es geht darum, eine konkrete Vision deiner Zukunft zu entwickeln, in der du deine Vorsätze bereits erfüllt hast.

  • Flexibles Ziel: Mehr Bewegung in den Alltag integrieren, ohne sich auf eine spezifische Sportart festzulegen.
  • Beispiel: “Mein Ziel ist es, jede Woche mindestens dreimal körperlich aktiv zu sein, sei es durch Joggen, Schwimmen oder Radfahren, je nachdem, worauf ich Lust habe und was in meinen Zeitplan passt.”

Resource (Ressourcen)

Überlege, welche Ressourcen dir zur Verfügung stehen, um von deinem aktuellen Zustand zum Zielzustand zu gelangen. Dies können innere Ressourcen wie Motivation und Fähigkeiten oder äußere Ressourcen wie Zeit und Unterstützung sein.

  • Verfügbare Ressourcen: Zeitmanagement, Zugang zu einem Fitnessstudio oder Park, Unterstützung durch Freund:innen oder Familie.
  • Beispiel: “Ich habe die Möglichkeit, in der Mittagspause oder nach der Arbeit Sport zu machen. Außerdem kann ich mich mit Freund:innen zum Sport verabreden, was zusätzliche Motivation bringt.”

Effect (Wirkung)

Stell dir vor, wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. Wie wird es dein Leben positiv beeinflussen? Diese Vision gibt dir die nötige Motivation und Perspektive.

  • Positive Veränderungen: Verbesserte Fitness, höhere Energie, Zufriedenheit mit dem eigenen Körper.
  • Beispiel: “Wenn ich mein Ziel erreiche, werde ich mich fitter und energiegeladener fühlen. Dies wird nicht nur meine körperliche Gesundheit verbessern, sondern auch mein Selbstbewusstsein und Wohlbefinden steigern.”

Auf dem Weg zum Erfolg: Deine Vorsätze lebendig gestalten

Jetzt hast du die Werkzeuge in der Hand, die ich auch nutze, um meine Vorsätze für das neue Jahr nicht nur zu setzen, sondern sie auch erfolgreich zu leben.

Erinnere dich daran, dass Flexibilität der Schlüssel ist. Erlaube dir, deine Ziele anzupassen, sei offen für Veränderungen und feiere jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung.

Wenn du noch tiefer in die Welt des NLP eintauchen möchtest, empfehle ich dir sehr die NLP Practitioner Ausbildung. Diese Ausbildung bietet dir nicht nur vertiefte Einblicke in die NLP-Tools, sondern auch praktische Fähigkeiten, um deine persönliche und berufliche Entwicklung zu fördern.

Melde dich direkt zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch an und wir schauen gemeinsam, ob die Ausbildung zu dir passt. 

Lass dieses Jahr das Jahr sein, in dem du deine Vorsätze nicht nur setzt, sondern sie mit Freude, Flexibilität und Fokus lebst. Du hast alles, was du brauchst, um erfolgreich zu sein. Mach den ersten Schritt und der Rest wird folgen.

Alles Liebe,

Mario

myNLP Team

Die Redaktion von myNLP besteht ausschließlich aus NLP LehrtrainerInnen, ausgebildet von Dr. John Grinder (ITANLP), die wertvolle Inhalte auf dem Blog von myNLP veröffentlichen. Zu den Redakteuren zählen auch die beiden Gründer von myNLP, Mario Grabner und Patrik Shnawa.
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