Grundannahmen

von | Januar 24, 2018

In derselben Art und Weise, wie die deutsche Schrift gewissen grammatikalischen Regeln und Grundvoraussetzungen unterliegt, richtet sich das Ökosystem Erde und natürlich im größeren Stil auch das gesamte Universum nach einer gewissen „Gesetzgebung“. Diese Art der Voraussetzung findet in jedem System, egal ob Religion, Wissenschaft oder anderen Gebilden, sein Fundament.

Auch im NLP gibt es einige Grundfeste, welche dazu beitragen, NLP in seiner Gesamtheit besser zu verstehen und anwenden beziehungsweise erlernen zu können.

Diese Axiome (= Grundannahmen) stellen dabei keine indoktrinierten Glaubenssätze dar, welche unangefochten die einzige Richtigkeit darstellen, und stehen auch im ständigen Abgleich mit den neuesten Erkenntnissen. Das Verinnerlichen und Verstehen dieser Grundannahmen kann ebenso zu einer Ausprägung einer gewissen Toleranz führen und hat einen beinahe philosophischen Charakter.

Die acht Axiome:

  1. Die Landkarte ist nicht das Gebiet, welches sie repräsentiert.

Diese Annahme geht davon aus, dass jeder Mensch seine eigene Repräsentation

der Welt (quasi eine Landkarte der Welt) mit sich trägt.

Diese Landkarte ist jedoch durch viele verschiedene (Wahrnehmungs-)Filter geprägt und daher zwangsläufig nicht ident mit den Landkarten anderer Menschen.

  1. Das flexibelste Element eines Systems steuert das System.

Die Kernaussage besteht darin, dass die Flexibilität in der zwischenmenschlichen Kommunikation einen große Stellenwert besitzt, da mitunter ein rasches Umdenken und Neuinterpretieren von brenzligen Situationen möglich wird. Beispielsweise kann bei einem Gespräch, in welchem beide Partner in einem ganz gewissen Muster festgefahren sind, nicht zu einer produktiven Lösung gefunden werden.

  1. Widerstand in der Kommunikation ist durch die mangelnde Flexibilität des Anwenders begründet.

Kommunikation ist sehr ungenau, deshalb gibt es häufig Missverständnisse aufgrund einer Diskrepanz zwischen der Bedeutung einer Botschaft, wie sie der Empfänger aufnimmt, und der Bedeutung, welche der Sender ihr geben möchte. Eine geschulte Wahrnehmung und der flexible Umgang mit Sprache können dazu beitragen, dass diese Diskrepanzen aufgehoben oder zumindest vermindert werden.

  1. Alle Ressourcen, welche zur Veränderung benötigt werden, trägst du bereits in dir.

Diese Annahme sagt jedem Menschen die Möglichkeit zu, gewünschte Veränderungen zu vollziehen. Ein Beispiel dazu sind die Erfolgsgeschichten bekannter Persönlichkeiten (Richard Branson, Nelson Mandela, Arnold Schwarzenegger, André Agassi, Tony Robbins etc.). Sie alle waren davon überzeugt, Großes leisten zu können, und besaßen die Fähigkeit, ihre Zukunft und die gewünschten Veränderungen so realitätsnahe wie möglich zu visualisieren.

  1. Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.

Diese Annahme besagt, dass ein Mensch hinter jedem Verhalten, welches er an den Tag legt, in irgendeiner Art und Weise eine positive Absicht verfolgt, auch wenn diese nur ihm selbst gilt. Ferner könnte man sagen, dass mit jedem Verhalten irgendein Bedürfnis befriedigt wird, selbst wenn diese Handlung keine augenscheinlich positive Absicht hat.

  1. Jedes Verhalten macht in irgendeinem Kontext Sinn.

Hierbei wird davon ausgegangen, dass jedes Verhalten in dem geeigneten Kontext Sinn macht, da jedes Verhalten auf gewissen Grundfesten (und einer positiven Absicht) beruht.

  1. Es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback.

Die Bedeutung des Wortes „Feedback“ hat in der Regel einen neutralen Charakter, während das Wort „Fehler“ in unserem Sprachgebrauch meistens negativ behaftet ist.

Während der Fehler eher aversiv betrachtet wird und zu einer Vermeidungsstrategie

führt (diese ist ja per se problemorientiert), lädt Feedback dazu ein, den Prozess zu

optimieren und erlaubt eine objektivere Betrachtungsweise des Resultats. Letztendlich ist „Feedback“ daher einladender zu reflektieren, ohne sich dabei schlecht fühlen zu  müssen.

  1. Wenn etwas nicht funktioniert, tue etwas anderes.

Leider neigen die meisten Menschen dazu, den Weg des geringsten Aufwands und der Vertrautheit zu gehen. Dabei werden oftmals dieselben Muster und Handlungsschleifen bedient. Da diese Schleifen als vertraut erlebt werden, bietet sich diesen Menschen oftmals nicht die Möglichkeit, etwas Neues auszuprobieren, selbst wenn das gewünschte Resultat nicht zu erreichen ist.

Teilnehmerstimmen

Ihr Jungs habt echt was am Kasten. Das einzige was ich bereue, st nicht schon früher ein Seminar bei euch gemacht zu haben.

- Patrick, L.

Referenzen

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